
Meine EP wurde heute veröffentlicht. Eine Übersicht zu den Songs findet Ihr nachfolgend. Ich habe Genregrenzen gesprengt und mein ganzes Herzblut in die Produktion fließen lassen. Ich freue mich, wenn Ihr es Euch anhört.
1. Black Coats
„Black Coats“ ist ein Song über das Nachhallen einer vergangenen Beziehung – diese Momente, in denen man denkt, man hätte losgelassen, aber plötzlich taucht die Person wieder auf. Nicht in echt, sondern in Gedanken, in Gesichtern fremder Menschen, in der eigenen Fantasie.
Der Titel steht für die Schatten, die Ex-Partner hinterlassen – sie kleiden sich in Schwarz, sie gehen einem nach, sie stehen plötzlich in der U-Bahn, obwohl sie gar nicht da sind.
Musikalisch verschmilzt hier der warme Klang von Jazz mit der explosiven Schwere von Rock. Weiche Bläser und düstere Gitarrenlinien spiegeln die emotionale Zerrissenheit wider: Zwischen Wehmut und Wut, Sehnsucht und Realität.
„Black Coats“ fragt nicht nach dem Warum, sondern beschreibt ehrlich, wie schwer es sein kann, mit einem Geist zu leben, der mal ein Mensch war.
2. Please Be Quiet
„Please Be Quiet“ ist laut und leise zugleich – ein Lied über das Ringen mit dem eigenen Herzen. Man weiß, dass man loslassen sollte, aber man ist noch zu tief drin. Zu verliebt, zu verwickelt, zu sehr eingenommen von dieser einen Person, die einem den Atem raubt – im schönsten und im schlimmsten Sinne.
Der Song ist wie ein innerer Monolog: ein bittersüßer Wunsch, dass diese Stimme im Kopf endlich schweigt. Dass man wieder zu sich selbst findet.
Der Sound ist ein Genre-Mix aus Pop, Techno und Funk – treibend, schwebend, energetisch, tanzbar. Und genau das ist das Spannende: Während der Text nach Stille schreit, pulsiert die Musik, als könnte man sich mit jedem Beat ein Stück befreien.
„Please Be Quiet“ ist eine Ode an das emotionale Chaos nach einer Liebe – wild, ehrlich, widersprüchlich.
3. You
Der Titelsong der EP ist ihr emotionaler Kern. „You“ ist purer Schmerz, pure Sehnsucht – und doch voller Zärtlichkeit. Es geht um den Verlust einer Liebe, die tief ging. Um die Leere, die zurückbleibt, wenn man jemanden verliert, der ein Teil von einem selbst war.
„You“ fragt nicht nach Schuld. Es versucht nicht, die Geschichte schönzureden. Es beschreibt den Moment, in dem man erkennt: Diese Liebe ist vorbei – aber sie hat Spuren hinterlassen, die bleiben.
Musikalisch ist der Song eine reduzierte, verletzliche Popballade mit souligem Einschlag. Klavier, sanfte Streicher, eine Stimme, die fast zerbricht. Jeder Ton dient dem Gefühl, jeder Klang trägt die Geschichte.
4. Last Night
„Last Night“ ist ein Song über Abschied – aber nicht im klassischen Sinn. Es ist das letzte Mal, dass man jemanden im Traum trifft. Das letzte Mal, dass man sich dort noch liebt, noch berührt, noch sagt, was man im echten Leben nicht mehr sagen konnte.
Der Song ist wie ein letzter Brief aus dem Unterbewusstsein. Ein intimer, leiser Abschied im Schlaf. Und gleichzeitig ein Loslassen – bittersüß, fast heilsam.
Musikalisch mischt sich hier jazzige Melancholie mit modernen Popelementen und einem Hauch RnB. Der Song schwebt, als würde er selbst träumen. Die Stimme ist nah,, getragen von warmen Harmonien und einer tiefen Ruhe.
„Last Night“ ist ein ein sanftes Versprechen, dass es irgendwann leichter wird.
5. Smells Like Home
„Smells Like Home“ erzählt von der Art von Liebe, die einen überrascht – und überwältigt. Wenn man sich Hals über Kopf in jemanden verliebt, obwohl man weiß, dass es wahrscheinlich nie wirklich funktionieren kann.
Es ist diese süchtig machende Mischung aus Hoffnung und Realitätssinn. Man weiß es besser – aber man fühlt es trotzdem. Die Person „riecht nach Zuhause“, obwohl man nie wirklich ankommen wird.
Musikalisch ist der Song ein verspielter, bittersüßer Electronic-Swing. Tanzbar, charmant, mit einem Augenzwinkern – aber unter der Oberfläche liegt eine feine Melancholie.
„Smells Like Home“ ist für alle, die sich schon mal in eine Illusion verliebt haben – und es trotz allem keinen Moment bereut haben.


