Keilfleck – Mosaikjungfer: eine Flugkünstlerin

Ein besonderes Ziel war für mich die Keilfleck-Mosaikjungfer (Aeshna isoceles). Ich habe versucht, diese Libelle im Flug zu fotografieren, was sich als extrem schwierig erwies. Die Geschwindigkeit und ständige Richtungswechsel machen sie zu einem echten Meister der Lüfte – aber ich werde dranbleiben und den perfekten Moment einfangen!

Die Keilfleck-Mosaikjungfer (Aeshna isoceles) ist eine Libellenart, die durch ihr markantes Aussehen und ihre beeindruckenden Flugkünste auffällt. Ihren Namen verdankt sie dem auffälligen keilförmigen Fleck an ihrem Hinterleib.

Diese Libelle ist in Europa verbreitet, vor allem in Mittel- und Südeuropa. Sie bevorzugt warme, stehende oder langsam fließende Gewässer mit reicher Vegetation – dazu zählen Teiche, Altarme, Gräben und Seen, die reich an Röhricht und Schwimmblattpflanzen sind. Besonders typisch ist ihr Vorkommen an nährstoffreichen, sonnigen Gewässern, die in strukturreichen Landschaften eingebettet sind.

Die Keilfleck-Mosaikjungfer ist ein Frühflieger unter den Großlibellen: Bereits ab Mai bis in den Hochsommer hinein kann man sie beobachten. Ihr Leben ist eng ans Wasser gebunden – die Weibchen legen ihre Eier in Pflanzenteile im Wasser ab, wo die Larven überwintern und sich über zwei bis drei Jahre entwickeln, bevor sie schlüpfen.

Diese Libellenart ist ein ausdauernder Flieger, der Reviere verteidigt und sich geschickt zwischen Schilf und Bäumen bewegt. Ihre Jagdflüge und schnellen Richtungswechsel machen sie zu einem herausfordernden, aber lohnenden Motiv für Naturfotografen.

Wer die Keilfleck-Mosaikjungfer beobachten möchte, braucht Geduld – aber es lohnt sich: Ihr schimmerndes Grün und Braun, kombiniert mit dem keilförmigen Fleck, machen sie zu einem besonderen Hingucker an unseren heimischen Gewässern.