Naturlyrik

Mein Gedicht „Naturlyrik“ lädt die LeserInnen ein, durch die Poesie der Natur zu streifen und die Freiheit in ihrem Schoß zu entdecken. Das Gedicht ist eine Ode an die Schönheit und die unendliche Weite der natürlichen Welt, in der sich die Autorin in einem Gefühl der Freiheit verliert. Jede Zeile ist wie ein Hauch frischer Luft, der die Sinne belebt und die Seele mit einer tiefen Verbundenheit zur Erde erfüllt. Durch die Sprache der Naturlyrik werden die LeserInnen eingeladen, die Fesseln des Alltags abzuwerfen und sich in den sanften Rhythmen der Natur zu verlieren, wo wahre Freiheit gefunden wird.

Naturlyrik

Der erzürnte wilde Sturm

packt den Klang der Welle

und schmettert an dem Felsen

tobend ihn entzwei.

Die schrille Glocke schreit

lautstark nach der Sehnsucht

und wo die Winde hecheln,

gibt es keine Zeit.

Wünsche knien verrostet

bettelnd vorm vermoosten Tor,

doch keiner hält an ihrer Schwelle,

jeder geht erstarrt vorbei.

Eine stumme Weide trauert

um längst vergessene schöne Jahre.

Und die wilden Brombeeren kauern

einsam fruchtbar mit dabei.

Und das rote Morgengrauen

weint in samtig weichen Tröpfchen.

Gestern Tränen, heute Tau

und ich fühl mich wieder frei.